Artikel abgelegt unter ‘Piraten:Reloaded’

1 Paar ungeordnete Gedanken zu Piraten

Schreiben ist kein Geschäftsmodell mehr” provoziert man auf Meedia.de, und wie man an den ersten Kommentaren sehen kann, sind viele Leser offenbar nicht mehr in der Lage, zwischen dem Ergebnis journalistischer Arbeit und dem Ergebnis ihrer Eingabe von <irgendwas> bei Google zu unterscheiden. Verständlich, dass die gleichen Leute dann sagen, man bräuchte diese Arbeit gar nicht. Als Ursache für ihren Irrtum mag ich aber ausmachen, dass sich diese Leser bereits im Prozess der digitalen Verblödung befinden, weil sie ausschliesslich Online-Medien im Boulevard-Bereich konsumieren und schon lange nicht mehr, wenn überhaupt jemals, einen richtigen Artikel außerhalb des Boulevard gelesen haben. Denn hätten sie das getan, wüssten sie, wie ein recherchiertes Stück aussehen kann und wie viel Vergnügen es bereitet, ein solches zu lesen.

Ursache für diese unqualifizierte Aburteilung ist einerseits, dass viele schon gar nicht mehr wissen, warum Zeitungen so aussehen, wie sie aussehen. (Oder was der Unterschied zwischen DVD und Kino ist.) Und natürlich, dass ein Grossteil der Medien – online wie offline – tatsächlich nur schnell zusammengehauenen Schund liefert. (Man braucht sich ja nur mal meedia.des kritische Interviews anzusehen.) Was kein Wunder ist, denn für wenig Geld kann man ja nur Light-Text produzieren, siehe obigen Beitrag.

Doch Schreiben hat deswegen noch lange nicht sein Geschäftsmodell verloren. Vielmehr hat “Online” bisher noch nie Geschäftsmodell gehabt (außer schlecht bezahlter und blockierbarer Werbung), weil Online nicht in der Lage ist, die Tauschaktion (Geld gegen Ware) zwingend durchzusetzen, anders als zum Beispiel der Konsum einer Currywurst, bei dem selten die Frage aufkäme, ob man sie nicht auch einfach klauen könne.

Daher hat allein “Online-Schreiben” kein Geschäftsmodell, jedenfalls nicht, solange das selbe oder ähnliche Geschriebene andernorts umsonst zu haben ist. Umsonst ist es zu haben, solange 1. genug VC und anderes Spielgeld zirkuliert, um zahlreichen Online-Unsinn zu finanzieren (ich finde ja, wir brauchen noch ein paar weitere social networks), und es 2. genug Leute gibt, die sich für solche Medien ausbeuten lassen (“white labeled content”-Zulieferer, Nebenberufs-Freie) und es 3. keine klare Gesetzgebung und deren harsche Umsetzung gibt, die den Diebstahl von Texten in die Schranken weisen.

Denn die Wahrheit ist, dass es nicht wenige Online-Medien gibt, die eigentlich nicht schlecht leben nur davon, dass sie auf im Kern unverblümt gestohlene oder gestohlene und nur leicht variierte mediale Produkte ihre Werbung drauf kleben. Einige unter ihnen geben das mit Hinweise “via <Quelle>” wenigstens (oder dreisterweise) zu, aber das macht es nicht besser. Als Musterbeispiel aus dem Bewegtbildbereich seien all die YouTubes angeführt, die ihre Attraktivität zum großen Teil gestohlenen Inhalten verdanken und noch nicht mal eine Quelle nennen.

Das Geschäftsmodell des Medieninhalteverkaufs lässt sich im Internet (derzeit) nicht durchsetzen, zugleich lässt sich der Diebstahl von Medieninhalten (derzeit) nicht verhindern (zumindest tut es keiner, kein Anwalt und kein Medienverleger), weder technisch noch juristisch. Letzteres liegt allein daran, dass der Sachverhalt global und lokal zugleich ist, so dass sich immer technische und juristische Schlupflöcher auftun – allein wegen dieser Probleme existiert so was wie YouTube noch, wo ich, wenn ich ein beliebiges Musikstück hören will, einfach seinen Titel eingebe und es garantiert geliefert kriege, ebenso garantiert ohne Zustimmung des Urhebers oder Copyright-Inhabers.

Zugleich haben wir in D soeben die Piratenpartei zu Wahl zugelassen. Sie steht de facto für den Wunsch vieler Medienkonsumenten, Medieninhalte anonym, kostenlos und werbefrei konsumieren zu können, anders gesagt für den verständlichen Wunsch, weiterhin Medieninhalte ungestraft stehlen zu können. Wäre es so einfach, iPhones und Fahrräder zu klauen, wie es einfach ist, Medieninhalte zu rauben, hätten wir alle iPhones und Fahrräder. Die Piratenpartei ist nun angetreten um zu verhindern, dass Hersteller von iPhones und Fahrrädern Maßnahmen ergreifen dürfen, damit ihnen iPhones und Fahrräder nicht mehr geklaut werden.

Die Medien wiederum haben nicht genug Standing, um dies eindeutig auszusprechen und die Feigenblättchen der Piraten zu enttarnen, natürlich weil sie damit nicht im Interesse ihrer Leser handeln würden, denen sie ja seit Jahren vermitteln, wie man mit weniger Mitteln mehr rausholen kann, hier ein Schnäppchen machen, etc.

“Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, muss gestärkt werden.”, schreibt die Piratenpartei bei “Unsere Ziele“. Das Recht des einzelnen Autoren, Journalisten, Dichters, Musikers, Saxophonisten, Werbetexters, Filmemachers, Drehbuchautors, Fotografen, Erfinders, Software-Entwicklers ist denen, die tatsächlich ganz unverblümt ihre Piraterie auf der Fahne tragen, dabei völlig egal, es geht ihnen allein um das Recht des einzelnen Medieninhaltediebes. Denn von denen gibts es mehr mit Wählerstimmen, als es Medieninhaltehersteller mit Wählerstimmen gibt.

(Ich möchte betonen, dass ich die anderen Piraten, nämlich die Verleger von Medieninhalten, ausführlich ausklammere, den die wären einen eigenen Diskurs wert, und der müsste mit großer Keule geführt werden; Medieninhaltehersteller sind für mich ausschliesslich jene Personen, die einen Arbeitstag damit verbringen, Medieninhalte herzustellen, und die am Ende des Arbeitstages ein Recht auf einen Teller Suppe haben, denn dafür haben sie einen klugen Text geschrieben, ein informatives oder erbauendes Bild fotografiert, ein heiteres Lied geschrieben oder sonstwas nützliches getan. Wir würden all die Medien ja nicht konsumieren, wenn wir das nicht irgendwie wollen und gut finden würden, oder?)

Meine Lösung lautet, einfach so weiterzumachen wie bisher und zu warten, bis der Markt sich bereinigt. Denn wo liegt eigentlich das Problem? Die Klickzahlen der Meister des Online-Gossip sind doch fabelhaft. Und wenn nicht, dann sollen sie bitteschön dicht machen (oder staatliche Hilfe beantragen, die Piraten aus den Banken und die Millionengehälter einstreichenden Auto-Fritzen können das ja auch, selbst Parteien wie die Piratenpartei dürfen auf Wahlkampfhilfe aus der Steuerkasse hoffen, sprich aus jenem Topf, in den auch Medieninhaltehersteller, zum Beispiel Autoren, einzahlen). (Apropos staatliche Hilfe: Das wäre sogar sehr fair! Medieninhaltehersteller, die für ARD, ZDF und so weiter arbeiten, werden ja ebenfalls durch ein steuerähnliches Zwangskonstrukt bezahlt – man könnte das ja ausweiten…)

Wenn die Medieninhalte klickzahlenmäßig gesehen erfolgreicher Formate journalistisch gesehen nur minderwertige Ware darstellen, dann spricht das doch eine deutliche Sprache. Der Leser WILL diesen Ramsch, und neunmalkluge Kommentatoren mit Sätzen wie “Versierte Internetnutzer sind kaum noch auf die Monopolstellung der ’4. Macht’ im Staat angewiesen – und ich finde das gut!” (welche Monopolstellung denn?) oder “Wofür bitte schön sollten sie denn dann bezahlt werden? Diesen Datenmüll kann sich jeder User selber ziehen.” kennen einfach nichts anderes als diesen Ramsch. Sie verdienen auch nichts anderes, weil sie für nichts anderes bezahlen. Genauso gut könnte man RTL2 gucken und sich darüber beklagen, es gäbe so wenig Arthaus-Spielfilme.

Ich bezweifle nicht, dass keineswegs alle potentiellen Leser dumm sind. Die Klügeren unter ihnen, die mehr lesen wollen, als eine Google-Recherche oder Wikipedia ihnen bieten könnten, werden sicher irgendwann Geld dafür ausgeben, dass andere ihre Zeit damit verbringen, für sie etwas interessantes zu recherchieren, zu schreiben, zu dichten, zu fotografieren, zu programmieren, zu komponieren oder zu filmen. Das passiert ja auch heute Millionenfach, ja, die Leute legen sogar Geld für die BILD hin.

Bei Qualitätsmedien wird es nur leider in Zukunft etwas mehr Geld kosten, weil es an Einnahmen in der Masse fehlt (die Masse zieht sich ja derweil den Gratis-Newsmüll rein) und die Werbetreibenden sich aus dem Spiel entfernt haben werden, weil ihnen AdWords genügen.
Anders gesagt: Meiner Meinung nach ist das künftige Aufkommen des derzeit allenthalben bloß propagierten Qualitätsjournalismus eine zwangsläufige Begleiterscheinung des derzeit allenthalben real anzutreffenden Schundboulevards, und er wird noch geraume Zeit auf Papier stattfinden, weil das ein bewährtes Micropayment-System mit eingebauter, knebelfreier DRM besitzt.

Nicht zuletzt sehe ich auch viel Potential bei Verlagen. Die Dummheit, mit der so mancher Anzeigenverkauf unterwegs ist, lässt sich vermeiden – damit hätte man so manchen Titel retten können (ja, ich weiß, wovon ich hier spreche). Etwas verstaubte Titel kann man auf Vordermann bringen, aber dazu bedarf es halt inhaltlicher und personeller Entscheidungen; doch viele Verlage arbeiten mit Hierarchien, die eher denen in Geheimlogen gleichen – es ist teils so lächerlich, dass ich die 5 Euro ins Phrasenschwein gerne gebe dafür, dass ich hier wirklich die Phrase der “verkrusteten Strukturen” bemühe, die vielleicht sogar eher versteinert sind. Die Distanz zwischen Print- und Online-Abteilungen kann man verringern und aufheben, bis klar ist, dass überhaupt kein Artikel mehr nur für das eine oder andere Medium geschrieben wird, sondern stets für beide – nur eben unterschiedlich präsentiert. Vielleicht wird einigen Verlegern auch mal aufgehen, dass sie sich ernsthaft Gedanken machen müssen, ob sie die nächste Vertriebsrevolution wieder Google, Amazon und Apple überlassen wollen oder zur Ausnahme mal selber ihren Arsch hochkriegen – na schön, das war jetzt sicher utopisch gedacht.

Ja, äh, Gedanken, ungeordnet, wie angekündigt.

Juli 18, 2009 at 7:50 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Amazon, Windows 7 und die Kommentarfunktion

Web 2.0 und die Generation Upload sind genau so lange gewünscht, wie sie brav konsumieren und Allgemeinplätze von sich geben.

Als Beispiel mag Amazon dienen. Heute sollte der Vorverkauf der 50-Euro-Version von Windows 7 starten, auch bei Amazon. Da ich als XP-Vermisser gerne bereit bin, Vista auf dem Testrechner durch ein weniger beschissenes Betriebssystem zu ersetzen, sofern es nicht mehr als 50 Euro kostet, zischte ich natürlich sofort zu Amazon. Doch Windows 7 war, kurz gesagt, weg.

Dafür gab es jede Menge Kritiken daran, dass die 50-Euro-Version wohl schon um 9:00 weg war.
Die Kritiken waren dann aber, kurz gesagt, auch weg.

So sah das um 11:26 aus:

amazon_windows7_vorher

Und so sah es um 11:58 aus:

amazon_windows7_nachherDas nenne ich mal corporate social media in Aktion: Innerhalb von 30 Minuten ändert sich die Bewertung von schlecht auf super!

Es ist natürlich verständlich, dass der Shop all die negativen Reviews rausschmeisst, denn die reviewen ja nur den Umstand, dass die 50-Euro-Version ruckzuck weg war. Außerdem sind positive Rezensionen ja viel besser als negative, gell? Es ist halt nur so, dass ich mich nun fragen muß, wie oft sowas passiert, ohne dass ichs, wie heute, merke..

Juli 15, 2009 at 12:08 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

In sozialen Netzwerken verblöden

Erduldet man das schrecklich anbiedernde “Du” des hippen Zielgruppenverjüngerungs-Spinoffs “jetzt”, dann ist dieser Beitrag für uns immerhin erheiternd: Sind Netzwerker faule Stücke?, worin eine Studie beschrieben wird, derzufolge Studenten, die sich auf Netzwerken rumtreiben, weniger lernen als die anderen. Aha. Und dafür braucht man Studien?

Noch ‘ne News: Leute, die soziale Netzwerke benutzen, haben Konzentrationschwierigkeiten. Kann ich übrigens alles auch ohne Studie aus meiner persönlichen Praxis bestätigen. Seit Xing. Krieg ich keinen Satz mehr hin. Der länger ist als sieben Wörter oder so. Facebook ja sowieso. Bäng! Plimm! Swooosh! Ach ne, das waren ja die Comics, die uns früher verblödeten.

Meine Lieblingsstelle in diesem jetzt-”Artikel” ist der sich an den Leser schmusig schnurrend herankuschelnde Schlusssatz, der bei mir persönlich zu Konzentrationsstörungen führt:

Wie geht es denn dir so? Hat sich deine Gehirnkapazität seit deiner Anmeldung bei den diversen Websites halbiert? Oder bist du gar besser geworden? Und was bedeutet diese Studie für dich?

Wäre die Autorin ehrlich gewesen, hätte sie dort hingeschrieben:

Hey, lies diesen Artikel bidde nich nur, das bringt uns bloss ne lumpige Page Impression. Schreib doch lieber was! Das generiert ein bisschen Content für uns, dann müssen wir keinen weiteren Mitarbeiter mehr einstellen. Viel Kleinvieh macht auch Mist. Also hopp! Und andere lesen sich dann auch Dein Zeug durch, gibt wieder ein paar Page Impressions! An die Arbeit, Leser!

Nennen Sie mich altmodisch, aber ich werde nie verstehen, warum uns Supermärkte und Tankstellen und Restaurants und Bäcker mit Selbstbedienung als Fortschritt angedreht werden. Wo man doch auch Läden haben könnte, wo einem Tante Emma was aus dem Regal heraussucht, wo Tanker Gerhard im Blaumann sich die Finger bei der Ölkontrolle schmutzig macht, wo ein Kellner die Speisen bringt und wo die Backwarenverkäuferin noch weiß, ob in dem Kuchen da Rosinen drin sind, statt auf die entsprechende Frage zu antworten: “Keine Ahnung, ich arbeite hier bloss.”

April 21, 2009 at 9:15 vormittags Hinterlasse einen Kommentar

Warum ich von simyo abrate

Ab und zu ziehe ich mal um und suche einen Nachmieter oder ich habe auf eine andere Weise einen Grund, meine Telefonnummer in die Zeitung zu setzen. Weil ich natürlich nicht wahnsinnig bin, setze ich nicht meine Standardnummer in die Zeitung. Zu diesem Behufe erwarb ich eine simyo-Karte. Auch deshalb, weil ich mich aus verschiedenen Gründen ab und zu selbst anrufen muss.

Allerdings tat ich das vor Jahren, und es ist wohl auch etwas her, dass ich sie zuletzt benutzte. Nun brauchte ich sie genau JETZT, und sie ging nicht. Ich wollte mich einloggen, um zu prüfen, wo das Problem liegt, aber simyo behauptete, ich sei gar kein Kunde, die Mobilnummer (die meiner simyo-SIM-Karte) existiere nicht. Darüber wollte ich mich beschweren. Als simyo-Kunde durfte ich das aber nicht, denn als solchen erkannte simyo mich nicht an. Als nicht-simyo-Kunde konnte ich es tun, obwohl ich ja Kunde bin, allerdings existierte kein entsprechender Betreff wie “simyo-SIM-Karte wurde überraschend und ohne Ankündigung deaktiviert”, denn so war es ja.

Der Support reagierte sogar zeitnah.

“Nach Überprüfung Ihrer Daten haben wir festgestellt, dass Ihre simyo SIM-Karte am 20.10.2008 deaktiviert wurde.”
Nicht “wurde”, meine lieben simyos. Ihr habt sie aktiv & willentlich deaktiviert.

“Eine einmal deaktivierte simyo SIM-Karte kann nicht wieder reaktiviert werden.”
Ist ja wohl nicht meine Schuld. Und glauben tue ich das auch nicht. Wer sollte denn willentlich ein solches Feature in sein System einbauen? Etwa jemand, der damit verdienen will, dass man sich ne neue Karte kaufen muss?

“Sie können Ihr simyo Guthaben so lange nutzen, wie Ihre simyo SIM-Karte aktiv ist.”
Also jetzt nicht mehr.

Was mit meinem Guthaben passiert ist, erwähnt die Mail keine Sekunde lang. Es wurde verschluckt. Es ist weg. Futsch, im Eimer. Abgesaugt von der Firma simyo, die mit “Ohne Vertragsbindung, ohne Grundgebühr, ohne Mindestumsatz” wirbt, aber nach 12 Monaten MEIN Guthaben zu ihrem eigenen Guthaben macht, ohne dafür eine Dienstleistung zu erbringen, abgesehen von der, dafür auch noch meine Karte unreaktivierbar zu deaktivieren. (Ein ähnliches Raub-Verhalten findet sich übrigens bei der Firma Skype)

Natürlich könnte man für die xundzwanzigfuchzig Euro vor Gericht ziehen, macht aber natürlich niemand, hat auch keinen Zweck. Daher sei es nur im Blog erwähnt mit der aktiven Aufforderung an alle, schlechte Erfahrungen mit Abzocke alle Art auf ähnliche Weise zu publizieren. (Hier noch der Link zur Google-Suche abzocke simyo.)

Kommentare der Art “Hätteste halt das Kleingedruckte gelesen” möge man sich bitte sparen. Meine Meinung zu Kleingedrucktem ist, dass man es auch gross drucken könnte, wenn man keine schurkischen Absichten zu verbergen trachtet. Und schlechte Konditionen klein zu drucken macht die Konditionen nicht besser.

Februar 28, 2009 at 6:45 nachmittags 5 Kommentare

Neues von www.einheit-und-freiheit.de

Geil! Echter Aufmerksamkeitskrieg! Und ich fall auch noch drauf rein:

18:39: Neues von www.einheit-und-freiheit.de, über das ich mich vor kurzem beklagte. Hätte ich mir die PI nur mal durchgelesen, statt nur den Ding anzugucken, denn besondes viel steht ja nicht drin. Und die Seite sieht heute so aus:

www.einheit-und-freiheit.de?

Untergrund-Aktion?

Quite shocking, my dear!

ddp-yahoo
Die Frage ist nun: Ist Yahoo! auf eine Fehlmeldung (Cache hier, Screenshot meiner gePDFten Version links) hereingefallen oder hat schon ddp Mist verschickt? Anzunehmen, denn auch andere übernehmen den Mist, etwa ngo-online oder charivari.de

18:45: Anfrage bei ddp und Yahoo! per Mail, Versuche, den Urheber (Domaininhaber) zu kontaktieren.

18:54: Yahoo! auf Zack & beteuert telefonisch Unschuld, man verwende News nur von Dritten, also muß wohl ddp schuld sein. Schicke denen das PDF mit der Meldung und warte weiter auf Reaktion.

19:17: Warum wohl dieser Blog nur diesen einen Eintrag hat? Und der Autor des Blogs lauter solche Blogs hat, die nur einen Eintrag haben?

19:54: ddp hat ganz offensichtlich schon Feierabend, den mach ich jetzt auch.

Dienstag, 10:28: Mail von ddp, die Sache klärt sich auf. ddp hat diese Meldung tatsächlich verschickt (was ich kaum glauben kann, man lese sie mal intensiv durch), hatte aber einen Dreher drin:

“Anstatt ‘einheit-und-freiheit.de’ lautet der korrekte Link ‘freiheit-und-einheit.de’, heisst es von ddp. Und: “Auf die Idee, dass sich inzwischen eine offensichtlich linkextremistische Gruppierung des falschen Links bemächtigen würde, um Besucher auf ihre eigene Webseite zu lenken, kamen wir nicht.”

Eine Korrektur schob man laut ddp bereits vergangenen Freitag, 6.2., 13:06 in einer Mail an die Portale hinterher. Die haben natürlich bestenfalls die Meldung gelöscht, nicht korrigiert. Und Yahoo! hat ganz offenbar gar nichts gemacht. Hey, war ja Wochenende.

Die Moral von der Geschicht. Gerne würde ich ein verdammendes Fazit aussprechen, aber das hier ist ganz klassisch eine Verkettung unglücklicher Umstände, beginnend mit einer nicht schlussredaktionell überprüften URL. Trotzdem eine Riesen-Gaudi, die zeigt, was wir ins Zukunft von attention battles noch erwarten dürfen. Denn das Cut&Paste-Zeitalter wurde längst von der automatisierten Nachrichtendistribution abgelöst, in der es keine Möglichkeit gibt, falsche News zu stoppen (bei Usenet-News gibts das seit Jahrzehnten, wenn ich mich recht erinnere). So ist das eben, wenn man Nachrichten wie eine schnelllebige Ware behandelt, an der das sie strukturierende XML das wichtigste ist. GIGO – Garbage In, Garbage Out.

Fazit: Trotzdem hab ich eins. Medien wie Twitter nähern sich in meinen Augen keineswegs den Agenturen. Wer das glaubt, nennt sich zu recht einen Social-media-Enthusiasten. Es wird möglicherweise umgekehrt kommen: Geiz und die leichtfertige Geringschätzung qualitätsjournalistischer Arbeit werden die Agenturen immer Twitter-ähnlicher machen.

Jetzt wärs noch schön, den Domain-Kidnapper ans Rohr zu kriegen … ich muss ja kein Symphatisant seiner Szene sein, um mich an einer gelungenen Attacke im Spektakel des Aufmerksamkeitskrieges zu erfreuen.

Februar 9, 2009 at 6:39 nachmittags 3 Kommentare

Corporate Blogs

Mir ist keine Sinfonie bekannt, die vom Komponieren einer Sinfonie behandelt oder davon, wie man mehr Zuhörer in den Saal kriegt.

Doch Blogger bloggen hauptsächlich übers Bloggen und darüber, wie man mehr Leser in die Blogs kriegt. Twitterer twittern oft übers Twittern (und bloggen darüber, wie man mehr Follower kriegt, denn twittern kann man nichts, was tiefsinniger ist als “Fahre Rolltreppe”). In social networks kann man Links auf seine Profilseiten bei anderen Social Networks setzen, Updates twittern und darüber bloggen, wie man mehr Kontakte in social Networks knüpfen kann.

Mir kommt das alles sehr, sehr selbstbefruchtend vor. Etwa wie eine Zeitung, die zum größten Teil aus “Medien”-Seiten besteht und viele Artikel enthält, wie Zeitungen mehr Auflage machen können. Oder eine Bibliothek, in der die meisten Sachbücher sich ums Bücherschreiben und die Bibliotheksorganisation drehen und die Romane die Abenteuer von Romanautoren beschreiben und ihre Suche nach dem Stoff für Bestseller.

Solange Blogger bloß bloggen, was sie in der Zeitung gelesen haben, und die Zeitungen dann über die besten Abschreibblogger berichten und den Link zum Artikel tweeten, in dessen Kommentaren sich weitere Blogger via TrittbrettTrackbacks zu verlinken versuchen, solange ist das doch alles ganz großer Scheibletten-Käse. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass diese ganze Websache – wie der Film – noch in den Kinderschuhen steckt und gar keiner weiß, was man damit vernünftiges anfangen könnte.

Wenn das überhaupt möglich ist. Was mich täglich mehr wundert, ist, warum ganze Industrien dem 2.0-Mist hinterher rennen. Dass Peter und Paul twittern, hey, was soll’s, es ist doch lustig. Aber nachdem sich etliche große Unternehmen in second life eine schwurbelige Scheinexistenz eingerichtet haben, die keine Sau je besucht hat, werden dieselben Unternehmen sich doch nun bitte nicht in Unternehmens-Twittern und “Corporate Blogs” ergehen!?

Wer um Himmels Willen will denn ein Firmen-Blog lesen? Das ist so sinnvoll wie eine Website für Scheibletten. Ich sage es hiermit öffentlich: Mein Feedreader verwaltet hunderte von Feeds, keiner davon ist Corporate. Ich trinke ein Becks, wozu den Becks-Blogger lesen? (Und wer zum Beispiel sollte einen Apple-Firmen-Blog lesen wollen? Die brauchen noch nicht mal einen Pups zu lassen, schon bloggt sich der virtuelle Go-go-Gadgeto-Blätterwald darüber die Tastaturen blutig, dass sie ja eventuell einen hätten lassen können.)

Es wird wohl auch an den Reklame- und PR-Prasslern liegen. Nachdem die Firmen in Blogs und Twittern ununterbrochen gelesen haben, dass Blogs und Twitter wahnsinnig wichtig sind, fragen sie sich verzweifelt, wie sie da irgendwie mitmachen können. “Wir müssen was tun”, heißt es irrtümlicherweise in irgendwelchen Wichtelmeetings. Wen engagieren? Natürlich einen Experten. Spuckt der akademische Apparat die aus? Nö. Daher ist nun plötzlich jeder Social-Media-Experte (oder, wie heute in einer Mail gesehen, ein “Guerilla-Experte”, was übersetzt heißt: Ich machs Dir billig, Kunde). Wie wird man dazu? Indem man sich bei zig Networks anmeldet, zig Blogs betreibt und nebenher twittert. Schon kann man den Unternehmen in Seminaren das Geld aus der Tasche ziehen.

Ich lache hiermit lauthals jeden Unternehmer aus, der sich ein Blog oder gar einen 3D-Avatar-Quatsch hat andrehen lassen. Du Blödmann! Das wird bald ein Wettbewerbsvorteil: sich nicht im geringsten auf 2.0 eingelassen zu haben. Mal schauen, wie lange www.trigema.de & Co es noch ohne schaffen…

Februar 2, 2009 at 7:29 vormittags 8 Kommentare

A Lucky New Year

A Lucky New Year

A Lucky New Year

Dezember 24, 2008 at 1:49 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Vorinstallierte Software auf Acer Aspire One A150X

Ich habe den Aspire One A150X seit einigen Wochen und empfehle ihn auch weiter, besser ist vielleicht nur der Samsung NC10, allerdings ist der auch schwerer, hat dafür das größere Display und eine längere Akkulaufzeit. Na egal, was ich anlässlich eines Gerätes, das ich für einen Freund fertigmache, eigentlich sagen wollte:

Wer das widerliche Verbrechen begeht, sich ein Netbook mit Windows XP zu kaufen, wird dafür gleich doppelt bestraft. Erstens mit Windows XP, aber das kann man eigentlich noch hinnehmen, da muss man nur ein paar Hundert Megabyte Patches downloaden, ehe es benutzungsreif ist, und dann ist es letzlich sogar besser als die vielen hingemurxten Halb-Linuxe, mit denen Netbooks ab Werk ausgeliefert werden. Doch schlimmer ist zweitens die vorinstallierte Software. Laut Hersteller ist das ein Service. Laut mir ist das ein Ärgernis, ein beschissenes Sales-Gespräch, bei dem ich als Kunde einem Monolog zuhören muss.

Wer bei Acer kam eigentlich auf die Idee, mir beim Aspire One A150X Google Desktop und die fucking Google Toolbar für den quarkigen Internet Explorer, den ich eh nicht verwende, vorzuinstallieren? Wer braucht überhaupt Google Desktop – auf einem Netbook? (Wäre es nicht besser, Microsoft würde eine Suchfunktion implementieren, die ihren Namen verdient? (Nein, die in Vista ist noch schlechter… ich bringe echt ungern Apple Spotlight ins Spiel…)

Oder dieser Dreck hier: McAfee Security Suite. Meiner Meinung nach eine hyperliquide Schrottsoftware, die man eigentlich überhaupt nicht auf Rechner lassen sollte. Na schön, man soll bei der einstigen DOS-Shareware nicht päpstlicher sein als der Papst: Wär es eine Vollversion, dann hätte man wenigstens was davon. Aber nein, eine schäbige 60-Tage-Version. Vielleicht auch 90, ganz egal: Ich richte dieses Netbook für einen Kumpel ein, der soviel Ahnung von PCs hat wie seine noch die Grundschule besuchende Tochter vom Ölwechsel eines Panzers. Wenn der am Ende der Frist den Hinweis bekommt, er muss was machen, dann muss ich was machen.

Wann werden Softwarehersteller verstehen, dass PCs keine Points Of Sale sind, in denen wir ununterbrochen Updates shoppen wollen, statt zum Beispiel so nebensächliche Dinge zu tun wie einen Brief oder eine Rechnung zu schreiben?

Also weg mit dem Softwareschund: McAfee deinstallieren. Heisst aber auch: Neu starten.

Was hammwer noch? Microsoft Office! Wie geil ist das denn? Das ist ja mal ein echter Mehrwert – äh, für 60 Tage?!? Danach den Preis eines weiteren Netbooks abdrücken für die Möglichkeit, Office beim Abstürzen zugucken zu dürfen? Nein, danke. MS empfiehlt eh 1024×768 als Auflösung, die hat nunmal ein Netbook nicht. Immerhin: Ich seh gerade, MS Office Home und Student 2007 kostet nur noch faire 70 Schleifen (bei Amazon). Aber dann darf man bei der PC-Benutzung kein Geld verdienen. Wo beginnt, wo endet der “kommerzielle Einsatz”? Wenn ich meine Steuer damit mache? Mein Blog Google-Ads hat? When in doubt, leave it out. Lieber kein Risiko eingehen, heutzutage landen ja MP3-Downloader im Knast, während man Terroristen rauslässt.

Fliegt also runter. OpenOffice.org tuts auch, vielleicht täte es sogar AbiWord.

Zwischenfrage: Warum wird der Microsoft Office Suite Activation Assistant, den ich definitiv nicht gekauft habe, nicht entfernt, wenn ich Office entferne? Ist das für Microsoft etwa zu schwer im Jahr 2008, einen Installer zu C#oden, der die ganze unerwünschte, nie bestellte, nicht mit eingekaufte und auf der Acer-Verpackung auch nicht angedrohte Hundehinterlassenschaft in einem Rutsch von der Platte kratzt?

Was hamwer noch? Intervideo WinDVD, natürlich mit WinCinema Manager im Autostart, damit die Systemablage ein bisschen was zu knabbern hat. WinDVD, DVD … waren das nicht diese Silberscheiben, für die das Netbook gar kein Laufwerk hat? Warum nicht gleich “Crysis” vorinstallieren, für den Fall, dass dem Netbook noch ne 3D-Grafikkarte wächst?!

Der war gut: Acer ScreenSaver – Kinder, ich HABE doch euer Produkt schon, ich brauche keine Werbung mehr. Und warum muss ich nach der Deinstallation eines Screensavers das System neu starten?

So, langsam wird es übersichtlich. Thunderbird, Firefox, Spybot drauf, dann ist das ‘ne Kiste, die man benutzen kann. Schnellstartleiste aktivieren (was die immer reinprogrammieren, aber nie anschalten, tsts…) Aber warum ist das alles so bunt? Ach herrje, der Teletubby-Look! Man muß ja noch die ganzen Schlagschatten, die zoomenden und fadenden Menüs, die hüpfenden Bälle und Tierchen, die runden Fensterecken, die poppenden Balloons und diesen ganzen Mist abschalten… und dann noch Acer Aspire One Fan Control for Windows XP/Vista installieren, damit der Lüfter nicht zu laut ist. Warum ist sowas eigentlich nie vorinstalliert? Warum immer nur der Dreck?

Fazit: Netbooks sind wie Kinder, sie schenken einem Freude und Glück, aber sie machen eben auch viel Arbeit. Ich würde mir wünschen, dass der Blätterwald das mal in seinen Tests berücksichtigt: Wieviel Zeit man braucht, um den vorinstallierten Angriff auf den Geldbeutel aus dem System zu entfernen. Merke: Ich-lauf-nur-30-Tage-Software ist keine Software, ebensowenig wie 200-MByte-Pro-Monat-Flatrates keine Flatrates sind.

PS: Nachtrag nach zwei Stunden: Mehrere Neustarts, XP lädt immer noch Enhancements für Expansions und Patches für Service Packs…

Dezember 21, 2008 at 1:57 nachmittags 9 Kommentare

Deutsche Telekom Sicherheit

Jeder weiss, wie umständlich und aufwändig es ist, ein paar Daten – etwa den Tarif oder die Bankverbindung – beim Rosa T-Riesen zu ändern. Dabei geht es ganz einfach, wie man nun weiß.

Die Deutsche Telekom hat im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 62,5 Milliarden Euro erzielt und es nicht geschafft, dafür ein sicheres System auf die Beine zu stellen. Zum Vergleich: Das BKA hat Schätzungen zufolge ein Budget von 330 Millionen Euro. Dort soll dann auch die Indexdatei herumliegen, aka “Antiterrordatei”, in der jeder Furz gespeichert wird, wenn er nur ein bisschen verdächtig ist.

Ich fühl mich plötzlich so sicher.

Oktober 11, 2008 at 5:03 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Baut Microsoft den Browser für Perverse?

Ehrlich gesagt: Ich surfe nicht mehr mit Internet Explorer, seit Phoenix zu Firebird unbenannt wurde – obwohl ich gehört habe, dass Internet Explorer 7 nicht mehr völlig scheibe sein soll. Selbst als Zweit-Browser, um mich irgendwo ohne aktuell gültige Datenkraken-Cookies umzusehen, verwende ich lieber Apples armselige Ausrede für einen Browser, einfach, weil ich den IEX wirklich nicht ausstehen kann.

Version 8 soll nun aber ganz toll sein. Dazu ein paar Schlagzeilen: “Internet Explorer 8 setzt jetzt auf Usability” (aha, bisher war diese scheinbar egal), “Internet Explorer 8 verstärkt Datenschutz” und “Mehr Sicherheit beim Internet-Surfen” (aha, man hatte bisher wenig), “Internet Explorer 8 soll “spurlose” Web-Nutzung ermöglichen” (soso). Direkter wird da schon “IE 8 soll Schutz der Privatsphäre verbessern“, “Microsoft setzt auf Privatsphäre” (cool: „nach Hause telefonieren“ als „privat“ zu deklarieren), “Internet Explorer 8 erlaubt anonymes Surfen” (leider entweder für alle Browser richtig oder völlig falsch) und, schon ganz nah dran:
Browser mit Porno-Tarnkappe“.
Allerdings, was stellt man sich in Hamburg unter einer Porno-Tarnkappe vor? Macht diese Harry Potter nicht unsichtbar, sondern lässt sie ihn wie eine alte Ausgabe von “Color Climax“ aussehen?

Also wollen wir mal die Fakten auf dem Tisch legen. Seit Jahren schreibt die Presse über Themen wie “Anonym im Internet”. Und wir alle wissen, warum das die Leute interessiert: Weil alle nach Pornos googlen, sich bei Porntube Videos reinziehen und auch sonst allerlei Schweinkram daunlowden. “Surfen” ist ohnehin ein schlechtes Wort, es müsste eigentlich “swingen” heißen, und statt googlen sollte sich das Wort “orgien” etablieren. Na, egal, jedenfalls gibt’s von Microsoft nun den Browser für Pädophile und Perverse, einer, der seine schmuddeligen Spuren nicht erst im Nachhinein löscht, sondern schamhaft gar nicht erst anlegt.

Bevor nun aber gleich alle loswingern und nach Tierpornos und Snuff orgien, sei auf folgendes Wort hingewiesen: „Vorratsdatenspeicherung“. Seit Januar müssen Anbieter von Festnetztelefon, Mobilfunk und Internet alle Verbindungsdaten ihrer Kunden aufzeichnen und diese Daten für mindestens ein halbes Jahr lang speichern – eben „auf Vorrat“. Da können Sie noch so sehr mit der „Porno-Tarnkappe“ surfen: Wenn Sie sich die Damen auf allebitches.com ansehen, dann weiß ihr Provider das. Und wenn der es weiß, dann können es auch andere wissen. Da kann der Schäuble noch so sehr abwiegeln, dass Ermittlungsbehörden die Daten ja nur dann verwenden könnten, wenn ein Ermittlungsrichter das genehmigt hat – unsere Datensätze bei den Lotterieanstalten hätte er sicher auch nicht leichtfertig durchgewunken, noch nicht mal Schäuble. Und was von der Privatsphäre bei der Telekom zu halten ist, hat diese ja unlängst unter Beweis gestellt.

Kurzum: Wenn Sie pervers sind, dann lesen Sie lieber ganz klassisch ein Pornoheftchen, so wie Kafka.

August 28, 2008 at 5:21 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

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