Google-Shell-goosh.org-Bashing
Juni 10, 2008
goosh.org simuliert eine Kommandozeile, um damit Google zu bedienen. Zum Beispiel:web hype 2.0 sucht genau das. wiki spaghettimonster informiert über Religionsfragen und video bohlen führt als Kommando direkt zu zeitgemäßer Unterhaltung. Die Eingabe von h bringt Hilfe zu den Kommandozeilenoptionen und Kommandozeilenparametern.
Ähem. Wer zur Hölle braucht das?
Im Zeitalter der Jubelblogs können sich anscheinend nur wenige mit Euphemismen wie ‘durchaus nicht ganz sinnlos‘ eine gewisse Distanz bewahren oder in goosh – zu Recht – nur eine ‘lustige‘ oder ‘witzige Idee‘ sehen. Manche glauben hingegen, nach sichtlich lausiger Recherche, bereits an ein Potential für ‘schneller googeln‘. Wieder andere kommen nach denkschweren Analysen zum Urteil: ‘Durch die angezeigten Suchergebnisse kann man blättern und die Ergebnisse kann man natürlich öffnen.‘ Wow, ziemlich revolutionär – sind das etwa schon die Vorboten des Web 10.5?
Nur mal so als Zwischenruf: Moderne Browser haben ein Google-Suchfeld rechts oben. Dort kann man längst die selbe ‘Kommandozeile’ eingeben, ganz fix sogar, und das, ohne vorher goosh.org ansurfen zu müssen. Sicher, man könnte goosh ins Suchfeld reinkonfigurieren; das Ergebnis wäre zwar das gleiche wie bei Google, sähe aber viel … viel … profimässiger aus, und … äh …
Kurz: Wenn Sie nie wieder Sex mit einer schönen Frau wollen, dann sprechen Sie bei Ihren nächsten Dates einfach mal ganz ausführlich über die Vorzüge von goosh.org …
Entry Filed under: Überflüssig. Schlagwörter: altbytes, bullshit, hype, Poser, suchmaschinen, verblödung.
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